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Top 5 unvergessliche DOOM-Momente – #3: Panik am stillen Örtchen

  • 28 Sept 2019
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  • Von: Joe Rybicki
Top 5 unvergessliche DOOM-Momente – #3: Panik am stillen Örtchen

Eigentlich sind ja alle DOOM-Momente unvergesslich, aber einige sind halt noch unvergesslicher als andere. Wir präsentieren euch fünf unserer Lieblinge:

3. Panik am stillen Örtchen

Spiegel gehören zu den wichtigsten Einrichtungsgegenständen des Horrorgenres. Von Poltergeist bis Oculus wurden Reflexionen so häufig und effektvoll für Schreckmomente genutzt, dass man beim Anblick eines Spiegels fast schon erwartet, gleich vom Sitz zu springen. Und DOOM würde es ja nie in den Sinn kommen, sein Publikum zu enttäuschen …

DOOM 3 ist der erste Vertreter der Reihe, der zu einem Zeitpunkt erschien, als die Technologie Echtzeitreflexionen im Spiel erlaubte. Und dieser Kniff wurde natürlich weidlich ausgenutzt.

Relativ früh im Spiel öffnet sich die Tür zu einem versifften, blutbespritzten Toilettenraum, der nur von einer flackernden Leuchtstoffröhre erhellt wird. Und ja, hier gibt es einen Spiegel, der sehr dazu einlädt, einen Blick zu riskieren. Aber die Fratze, die euch hier entgegenstarrt, gehört nicht Bloody Mary oder Candyman – es ist euer eigenes Gesicht, auf verstörende Weise entstellt und von einem entsetzlichen Soundeffekt untermalt, der sich am ehesten noch als „guttural“ beschreiben lässt.

Stellt sich nur die Frage, was unvergesslicher ist: der Blick in den Spiegel oder die vielen schlaflosen Nächte, die darauf folgten?