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Nods to Mods: NO END IN SIGHT

  • 31 März 2020
  • |
  • Von: Manny Pérez
Nods to Mods: NO END IN SIGHT

Munition? Fast leer. Eure Augen versuchen etwas im dämmrigen Licht dieser alten Gänge zu erspähen. Wann seid ihr das letzte Mal stehengeblieben, um einmal durchzuatmen? Von überall her kommen Pinkys und Imps, kreisen euch ein; ein langer, schmaler Weg direkt vor euch ... Ihr macht euch für den nächsten Kampf bereit und fragt euch unweigerlich: Ist kein Ende in Sicht?

Kurze Antwort? Nein. Lange Antwort? Neeeeeeeeeeeeeein.

Ein weiteres wundervolles Stück DOOM reiht sich in unseren höllisch guten Roster an Add-ons für DOOM (1993) und DOOM II ein. Heißt No End in Sight herzlich willkommen! In diesem Spießrutenlauf der Hölle schlagt ihr euch durch harsche Höhlen, zerstörte Städte und sogar Parallelwelten, um zum Kern des Bösen zu gelangen. Wer sein Gedächtnis bezüglich Add-ons noch einmal auffrischen will, findet hier alle wichtigen Infos. Ah, wo waren wir ...?

No End in Sight aus dem Jahr 2016 bietet euch ein Höllenszenario direkt aus den kreativen Köpfen unglaublicher DOOM-Modder: Xaser, Emil Brundage und Chris Lutz. Die drei Modder haben sich von bekannten Projekten wie „DOOM The Way id Did“ inspirieren lassen, um vier teuflisch trügerische und fesselnde Episoden zu erstellen, die das Leveldesign von DOOM II nehmen und in ein Höllenlabyrinth aus Schmerz verwandeln. Seid ihr bereit? Dann ab dafür!

EP-1-Intro

Eure Reise durch No End in Sight beginnt in einem euch bekannten Gebiet. Die Anfangs-Maps von Episode 1, passend mit „1994 Ways to Die“ betitelt, werden von niedrig hängenden Decken, Giftlachen, Geheimtüren und Horden von Dämonen bestimmt. Klassiker! Wie Emil Brundage in seinem Interview so schön sagte: „Ich mag meine Level schmutzig, verrostet, verfallen und düster“. Ihr werdet schnell merken, was das Trio in Leveldesign und Ästhetik so inspiriert hat. Gespickt sind die Maps mit ein paar wirklich knallharten Kämpfen, die euch ins Schwitzen bringen werden. Und ihr werdet euch fragen: „Wie zur Hölle soll ich noch zwei weitere Episoden durchstehen?“ Denkt einfach immer an das gute alte DOOM-Marine-Sprichwort: Niemals stehen bleiben.

Final-Trim2

Episode 2, „Depths of DOOM“, schließt an das spannende Ende von Episode 1 an. Doch im Vergleich zu dieser Episode wirkt die erste wie ein Spaziergang im Park. Von den gruseligen Korridoren aus Map 1 („Proving Grounds“) zu der Klaustrophobie auslösenden Map 4 („Derelict Vessel“) und darüber hinaus bringt Episode 2 auch den härtesten DOOM Marine mit riesigen Feuergruben, hinterlistigen Lost Souls, unerwarteten Barons und mehr an seine Grenzen. Bleibt konzentriert, damit ihr es in einem Stück herausschafft.

DE NEiS Vessel in-body

Maps wie „Derelict Vessel“ und „Deep Storage“ haben die besten Tech-Vibes. Die Vielfalt und Ästhetik der Maps aus Episode 2 spielen sich mit den erbitterten Kämpfen perfekt den Ball zu und kreieren so ein wunderbares Gesamtbild. Wenn ihr es bis hierher geschafft habt, dann könntet ihr auch noch den letzten Kampf schaffen.

EP-3-Trim

Haben wir gesagt, dass Episode 2 hart war? Haha, nun ... Episode 3 legt noch einen oben drauf. Erinnert ihr euch an Hell Keep aus DOOM oder Bloodfalls aus DOOM II? Gut, hier werdet ihr ähnlich durch die Mangel genommen. In Maps aus Episode 3 wie „The Grinder“ müsst ihr aufpassen, nicht der Lava (der Boden ist Lava!) und anderen Gefahren zum Opfer zu fallen (hallo, riesige Zermalmer!), während Horden von Dämonen auf euch einprasseln. Die finale Map „Requiem“ wird euch so sehr durchschütteln, dass euch das Adrenalin aus allen Poren fließt – und gleichzeitig die großartige letzte Episode „Blood Stained Earth“ einläuten. Wie steht's eigentlich um eure Munition?

Episode 4 bringt No End in Sight zum verdienten Höhepunkt: Es gibt Arachnohirne, Teleportation und ein paar echt aggressive Cyberdemons. Ihr kämpft euch durch enge Höhlengänge, massive, feurige Krater und riesige Türme, die die Spannung bis an die Spitze treiben. Wir werden euch natürlich nicht verraten, wie No End in Sight endet, aber wir können euch versprechen, dass ihr außer Atem sein werdet, wenn die Liste der Mitwirkenden durchrollt.

Ihr wollt mehr über das Team hinter No End in Sight wissen? Wir haben ein großartiges Interview mit Xaser, Emil und Chris geführt!